#SchreibnachtAdventskalender 4. Dezember: Warten auf…

Bislang habe ich so etwas nie gemacht: Auch eigene Texte hier veröffentlicht. Der Blog sollte vor allem für Rezensionen von Romanen gedacht sein, und das mache ich immer noch leidenschaftlich und halte es für das Herzstück – aber vielleicht sorgen solche kleinen Dinge für etwas Abwechslung, vor allem, wenn es aus hundert Gründen manchmal stiller hier wird.

Der Schreibnacht-Adventskalender ist, finde ich, eine gute Art, damit anzufangen.

Und ja, auch wenn du das gelesen hast und dir denkst: Ist das nicht ein Phantastik-Blog?, bist du hier nach wie vor richtig. Denn ich finde, der Advent und die Phantastik haben viel miteinander gemeinsam.

Lea Sager

Warten auf … 

                                        

Einmal im Jahr, da warten wir

ganz rituell – auf was?

Die letzte Tür?

Die vierte Kerze?

Tannenbaum und

Früchtepunsch?

Ich denke, auch auf das.

Einmal im Jahr, da warten wir

ganz rituell – auf was?

Familie, die nicht jeder hat,

auf Geschenke, viele

oder viel zu wenig.

Auf satte Zauberemotion.

Ja, vor allem das.

Einmal im Jahr, da warten wir

ganz rituell – auf mehr.


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Azul Celeste

Liebe Lea,
ein sehr schönes Adventsgedicht, das auch ein wenig zum Nachdenken anregt. Mir gefällt besonders auch der Aufbau mit den wiederkehrenden Zeilen und der abweichenden Schlusszeile. Gut gemacht! 🙂
Liebe Grüße
Azul Celeste

[…] Nr. 4 […]